Dienstag, 23. Februar 2010

Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Hallo Allgemeinheit,

da das Bloggen ja 'in' ist, habe ich, das Industriewesen, mich nun dazu entschlossen, endlich auch zu bloggen und meine kleine, wirre Welt nach außen zu tragen.

Nach diesem Allerweltssatz zur Einleitung werden sicherlich der eine oder die andere LeserIn schon lange auf den 'Weiter'-Button geklickt haben, was mich aber nicht daran stört, mich erstmal vorzustellen und ein wenig über mich zu erzählen, bevor ich peu-a-peu neue Einträge setzen werde, von Erlebnissen berichte, den einen oder anderen Foto- oder Lebenstip abgeben und sicherlich hier und da auch den einen oder anderen Fotoreport einstellen werde. Letztere werden öfter von Industriestätten sein (Ich fühle mich einfach wohl, wenn ich relativ einsam um eine Ruine schleichen kann und darf, um dort meine Aufnahmen zu machen), aber auch ebenso von Parkbesuchen, Zoobesuchen und anderen fotografischen Gelegenheiten.

Kommen wir nun also zu meiner Person, vielfältig und einfältig zu gleich...
Mein bürgerlicher Name ist Dennis, in Foren findet man mich in der Regel unter 'phr34k86', selten unter 'traumtaenzer'. Geboren wurde ich am 21.12.1986, nachdem ich mir vorher die Nabelschnur um den Hals gewickelt habe (Tja, damals wusste ich schon, was mich erwartet und dass ich eigentlich ja gar keinen Bock auf das ganze habe...), eigentlich sollte ich erst irgendwann im Januar gebohren werden, wenn ich die Erzählungen der Frau Mama recht in Erinnerung behalten habe. Nachdem ich dann also doch zum Leben erweckt wurde, besuchte ich für ein ganzes jahr den Kindergarten 'Unter dem Regenbogen', wo ich (wie einige andere Kinder auch) geheiratet habe, etwas, was ich heute niemals mehr tun würde, doch dazu später vielleicht mehr. Die Frau dazu kenne ich heute nicht mehr, wie so viele aus der Jugend und Kindheit. Weiter gings dann auf der Bach-Grundschule, wo ich die Grundausbildung zum Überlebenskampf an der weiterführenden Schule absolviert habe. Dort die Zeit war eigentlich ganz schön, unbeschwert, das größte Problem waren fehlende Pausenbrote und auch die Hormonwelt war damals noch vollkommen in Ordnung - ein Zustand, den ich mir heute oft und gerne zurück wünschen würde. Zu Grundschulzeiten kam es auch, dass ich anfing, mich für die Fliegerei zu interessieren, nachdem Dinosaurier und Feuerwehr langweilig wurden und auch die Eisenbahn trotz neuem ICE (Hilfe, ich werde alt!) und Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen langweilig wurde. Nicht ganz unschuldig an diesem Interesse dürften auch mein Opa und meine Mutter sein...ersterer, weil er sich immer wieder mit mir auf den Balkon gesetzt hat, damit ich die startenden und landenden Flugzeuge am Flughafen Dortmund sehen konnte und letztere, weil sie mit mir immer wieder den Weg zum Einkaufen gefahren ist, bei welchem man direkt durch die Einflugschneise fuhr...ein Weg, der heute, nach dem Ausbau des Flughafens, nicht mehr befahrbar ist und demnach nurnoch in meiner Erinnerung existiert. Nachdem nun also der Grundwehrdienst die Grundschulzeit hinter mir lag, musste ich mich für eine weiterführende Schule entscheiden. Die Wahl fiel - eigentlich eher aus pragmatischen Gründen, man konnte dort sein Abi machen, ohne die Schule zu wechseln...- auf die Geschwister Scholl Gesamtschule in Dortmund-Brackel, an welcher ich von der 5 . bis zur 13. Klasse meine Schulausbildung genoss und diese mit dem Abitur abschloss. Dort lernte ich in der Zeit von der 5. bis zur 10. Klasse die miesen Seiten der Jugend kennen (Wenn man MOF ist, hat man's nunmal alles andere als leicht...), hatte nur meine 3 Leute bis zur 8., danach dann 2 von denen und ein neuer in der 9. und einige mehr nach der Abschlussfahrt in der 10. Klasse - ein Schicksal übrigens, das viele von denen, welche erst seit der Abschlussfahrt zu meinen Leuten zählen, teilen. Ab der 11. Klasse ging es dann bergauf, nachdem ich bemerkt habe, dass Menschen nicht immer nur schlecht sind und dass man bei einer gewissen Intelligenz, welche fürs Abi vorausgesetzt wird, davon ausgehen kann, dass die Menschen auch Fair mit einem umgehen können. In der Oberstufe habe ich einige derer Kennen gelernt, welche mich am meisten geprägt haben: Seppel, durch den ich auf meinen Musikgeschmack gekommen bin und der auch sonst abgefärbt hat, Andi, der mich in Sachen Computer ein wenig Fit gemacht hat sowie Daniel, Jenny, Tatze und einige andere, welche mir gezeigt haben, dass man auch Vertrauen kann. Zu dieser Zeit kam es auch, dass ich anfing, mich näher mit der Fotografie zu beschäftigen, nachdem ich auf der ILA 2002 das erste mal auf Fliegerfang gegangen bin und die einzelnen Exponate abgelichtet habe. Dies hielt sich aufgrund von Budgetgründen (Jaja, Taschengeld, das Problem eines jeden Kindes, denke ich?) allerdings in Grenzen, bis ich das Abitur hatte und durch einen glücklichen Zufall eine Ausbildung zum Fachinformatiker (Systemintegration) an der FH Dortmund beginnen konnte. Eventuell werde ich diesen glücklichen Zufall später thematisieren, solltet Ihr euch einen Eintrag dazu wünschen... :)
Während der Ausbildung kam dann auch das nötige Kleingeld rein, um mir nach und nach eine recht beachtliche Kameraausrüstung anzuschaffen, um (vorerst nur...) die Flieger statt auf kostspieligem Film nun auf günstige Speicherkarten zu bannen. Nachdem ich dann irgendwann im ersten Lehrjahr angefangen habe, aus Langeweile andere Dinge zu knipsen, bin ich ziemlich zügig auf den Geschmack gekommen, habe mir nach und nach andere Objektive, eine 2. Kamera und mit Abschluss der Ausbildung, jeder Menge Zeit durch eine Arbeitslosigkeit von 4 Monaten einiges an anderem 'Geraffel' gegönnt, sodass ich heute für so ziemlich jeden Zweck ausser Makroaufnahmen geeignetes Equipment habe, sei es nun der schwarze Stoffhintergrund als Studioersatz, die Blitze für die Strobistenarbeit oder einfach die Optiken, um von Planespotting bis hin zu Ultraweitwinkelaufnahmen und Feuerwerken alles abzudecken.
Nach der Arbeitslosigkeit kam ich dann zu meinem heutigen Arbeitgeber, einem Personaldienstleister, welcher mich für einen Kunden eingesetzt hat, welcher von Novell Netware auf Windows 2003 mit AD migriert hat, wo ich meine Stärken im Bereich AD-Admin definitiv ausspielen und festigen konnte. Nach einer vorläufigen Kündigung aufgrund von Nichteinsatz bin ich nun in meiner heutigen Arbeitsstätte gelandet, einem Provider für Telefonate ins Ausland mit Sitz in Düsseldorf, direkt im Medienhafen.

Das war's nun zu meiner Geschichte, der Kindheit, der Jugend und auch nem bisschen zu meinem Heutigem Leben. Solltet Ihr noch Fragen haben: Einfach stellen, ich beiße nicht, knabbere nur und versuche, immer freundlich und zügig zu Antworten und bin auch sonst ganz lieb und unschuldig.

Wünsche Euch noch einen schönen Abend!

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