da das Bloggen ja 'in' ist, habe ich, das Industriewesen, mich nun dazu entschlossen, endlich auch zu bloggen und meine kleine, wirre Welt nach außen zu tragen.
Nach diesem Allerweltssatz zur Einleitung werden sicherlich der eine oder die andere LeserIn schon lange auf den 'Weiter'-Button geklickt haben, was mich aber nicht daran stört, mich erstmal vorzustellen und ein wenig über mich zu erzählen, bevor ich peu-a-peu neue Einträge setzen werde, von Erlebnissen berichte, den einen oder anderen Foto- oder Lebenstip abgeben und sicherlich hier und da auch den einen oder anderen Fotoreport einstellen werde. Letztere werden öfter von Industriestätten sein (Ich fühle mich einfach wohl, wenn ich relativ einsam um eine Ruine schleichen kann und darf, um dort meine Aufnahmen zu machen), aber auch ebenso von Parkbesuchen, Zoobesuchen und anderen fotografischen Gelegenheiten.
Kommen wir nun also zu meiner Person, vielfältig und einfältig zu gleich...
Mein bürgerlicher Name ist Dennis, in Foren findet man mich in der Regel unter 'phr34k86', selten unter 'traumtaenzer'. Geboren wurde ich am 21.12.1986, nachdem ich mir vorher die Nabelschnur um den Hals gewickelt habe (Tja, damals wusste ich schon, was mich erwartet und dass ich eigentlich ja gar keinen Bock auf das ganze habe...), eigentlich sollte ich erst irgendwann im Januar gebohren werden, wenn ich die Erzählungen der Frau Mama recht in Erinnerung behalten habe. Nachdem ich dann also doch zum Leben erweckt wurde, besuchte ich für ein ganzes jahr den Kindergarten 'Unter dem Regenbogen', wo ich (wie einige andere Kinder auch) geheiratet habe, etwas, was ich heute niemals mehr tun würde, doch dazu später vielleicht mehr. Die Frau dazu kenne ich heute nicht mehr, wie so viele aus der Jugend und Kindheit. Weiter gings dann auf der Bach-Grundschule, wo ich die Grundausbildung zum Überlebenskampf an der weiterführenden Schule absolviert habe. Dort die Zeit war eigentlich ganz schön, unbeschwert, das größte Problem waren fehlende Pausenbrote und auch die Hormonwelt war damals noch vollkommen in Ordnung - ein Zustand, den ich mir heute oft und gerne zurück wünschen würde. Zu Grundschulzeiten kam es auch, dass ich anfing, mich für die Fliegerei zu interessieren, nachdem Dinosaurier und Feuerwehr langweilig wurden und auch die Eisenbahn trotz neuem ICE (Hilfe, ich werde alt!) und Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen langweilig wurde. Nicht ganz unschuldig an diesem Interesse dürften auch mein Opa und meine Mutter sein...ersterer, weil er sich immer wieder mit mir auf den Balkon gesetzt hat, damit ich die startenden und landenden Flugzeuge am Flughafen Dortmund sehen konnte und letztere, weil sie mit mir immer wieder den Weg zum Einkaufen gefahren ist, bei welchem man direkt durch die Einflugschneise fuhr...ein Weg, der heute, nach dem Ausbau des Flughafens, nicht mehr befahrbar ist und demnach nurnoch in meiner Erinnerung existiert. Nachdem nun also
Während der Ausbildung kam dann auch das nötige Kleingeld rein, um mir nach und nach eine recht beachtliche Kameraausrüstung anzuschaffen, um (vorerst nur...) die Flieger statt auf kostspieligem Film nun auf günstige Speicherkarten zu bannen. Nachdem ich dann irgendwann im ersten Lehrjahr angefangen habe, aus Langeweile andere Dinge zu knipsen, bin ich ziemlich zügig auf den Geschmack gekommen, habe mir nach und nach andere Objektive, eine 2. Kamera und mit Abschluss der Ausbildung, jeder Menge Zeit durch eine Arbeitslosigkeit von 4 Monaten einiges an anderem 'Geraffel' gegönnt, sodass ich heute für so ziemlich jeden Zweck ausser Makroaufnahmen geeignetes Equipment habe, sei es nun der schwarze Stoffhintergrund als Studioersatz, die Blitze für die Strobistenarbeit oder einfach die Optiken, um von Planespotting bis hin zu Ultraweitwinkelaufnahmen und Feuerwerken alles abzudecken.
Nach der Arbeitslosigkeit kam ich dann zu meinem heutigen Arbeitgeber, einem Personaldienstleister, welcher mich für einen Kunden eingesetzt hat, welcher von Novell Netware auf Windows 2003 mit AD migriert hat, wo ich meine Stärken im Bereich AD-Admin definitiv ausspielen und festigen konnte. Nach einer vorläufigen Kündigung aufgrund von Nichteinsatz bin ich nun in meiner heutigen Arbeitsstätte gelandet, einem Provider für Telefonate ins Ausland mit Sitz in Düsseldorf, direkt im Medienhafen.
Das war's nun zu meiner Geschichte, der Kindheit, der Jugend und auch nem bisschen zu meinem Heutigem Leben. Solltet Ihr noch Fragen haben: Einfach stellen, ich beiße nicht, knabbere nur und versuche, immer freundlich und zügig zu Antworten und bin auch sonst ganz lieb und unschuldig.
Wünsche Euch noch einen schönen Abend!
